StellungnahmeStrommarkt

Marktliche Flexibilität ermöglicht Integration von erneuerbaren Energien, fördert Systemstabilität und unterstützt effizientes Stromsystem

07-08-2026

Regulatorische Eingriffe wie beispielsweise eingefrorene Fahrpläne oder eine regionale Aufteilung des Intraday-Marktes, schränken die Flexibilität des Marktes ein. Diese künstliche Hemmung der Flexibilität erschwert jedoch den Ausgleich von Bilanzkreisen und führt zu neuen Problemen an anderen Stellen: steigender Regelleistungsbedarf, geringere Systemeffizienz, höhere Kosten für das Stromsystem und die Verbraucher sowie weniger Anreize für eine Flexibilisierung. Energy Traders Deutschland begrüßt, dass das BMWE beabsichtigt, die tatsächliche Problemlage sowie die Optionen mithilfe einer externen Studie zu analysieren. Wir sind jedoch besorgt, dass sich die Diskussion nur darauf fokussiert, wie marktliche Flexibilität reduziert werden kann, obwohl die Notwendigkeit für flexibles Verhalten weiterhin besteht.

Kernforderungen von Energy Traders Deutschland zum Branchendialog:

  • Ergebnisoffene Diskussion von Analyse und Lösungsraum mit allen Stakeholdern
  • Keine vorschnelle Implementierung einer oder mehrerer der drei Optionen
  • Synchronisation mit anderen Initiativen (z. B. AgNes-Prozess, EU Grid Package)
  • Netzausbau ist weiterhin unverzichtbar

Stellungnahme des Energiehandels zum Branchendialog „Systembetrieb 2030“ des BMWE:

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